CDU Neuenrade
Freitag, den 27. Januar 2012
Sandra Horny informiert CDU-Frauen über Projekte und Ideen für die Bücherei
SV - Bücherei ist Anlaufstelle

Text und Bild von Markus Jentzsch
NEUENRADE- Der Name Sandra Horny ist nicht nur in aller Munde, wenn in Neuenrade über Integration gesprochen wird. Neuerdings ist sie auch zusammen mit Andrea Glörfeld für die Bücherei verantwortlich, seit sich die langjährige Büchereileiterin Gabriele Bothe in den passiven Teil ihrer Altersteilzeit begeben hat. Grund genug für die CDU-Frauen-Union, die Neuenraderin zu einem persönlichen Gespräch einzuladen.
Horny sagte spontan zu und informierte die christdemokratische Frauenrunde am Mittwochabend in den Räumlichkeiten an der Ersten Straße über ihre Arbeit, ihre Projekte und die Zukunft der Bücherei.
Dienstag, den 24. Januar 2012
Mark Hantelmann an der Spitze der CDU – Fraktion
Einstimmige Wahl des 38-jährigen zum Fraktionsvorsitzenden
Die erste Sitzung der CDU – Fraktion im neuen Jahr stand ganz im Zeichen des Wachwechsels an ihrer Spitze. Erwartungsgemäß wurde Mark Hantelmann einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.
Der 38-jährige Rechtsanwalt („ich bin überzeugter und begeisterter Neuenrader") begann seine politische Laufbahn in der Jungen Union. 2009 wurde Hantelmann von den Neuenrader Bürgerinnen und Bürgern mit absoluter Mehrheit in den Kreistag des Märkischen Kreises gewählt. Dort ist er im Jugendhilfe- sowie im Bau- und Straßenausschuss aktiv. Mark Hantelmann, der in der ersten Januarwoche sein Ratsmandat annahm, tritt die Nachfolge von Alexander Klinke an, der 22 Jahre die Fraktion führte. „Ich weiß", so der neue CDU-Fraktionschef, „dass ich in große Fußstapfen trete, aber ich bin mir sicher, dass ich die vor mir liegenden Herausforderungen zusammen mit der CDU – Fraktion und in konstruktiver Zusammenarbeit mit den anderen Parteien schaffen werde".
Donnerstag, den 12. Januar 2012
Gut besuchter Vortrag der CDU Senioren Union
„Demenz geht uns alle an".

Die erste Veranstaltung des neuen Jahres der CDU Senioren Union befasste sich mit dem Thema ‚Demographische Entwicklung und Demenz'. Die Vorsitzende der Senioren Union, Frau Renate Overhues, begrüßte die mehr als 40 Anwesenden und insbesondere die Referentin, Frau Margret Vitz.
„Das Thema Demenz", so Vitz, geht uns alle an.
Als Lern- und Gedächtnistrainerin habe sie sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und konnte zunächst einmal eingehen auf die demographischen Auswirkungen dieser Krankheit. Da die Bevölkerungszahl der Älteren immer mehr wachse, sei davon auszugehen, dass auch die Demenzerkrankung immer häufiger auftrete. Sofern es keinen Durchbruch in der Forschung gebe, könne sich die Krankenzahl von heut (1,3 Mio.) bis zum Jahr 2 050 auf etwas 2,6 Millionen erhöhen. Vitz erklärte die verschiedensten Formen der Demenz, ging aber in ihren Ausführungen intensiv auf die Alzheimer-Krankheit ein.
Freitag, den 30. Dezember 2011
Weihnachtsspende 2011
Junge Union spendet an Jugendzentrum Neuenrade

Neuenrade. Dieses Jahr haben sich die Neuenrader Jungpolitiker für eine Spende in Höhe von 100 Euro an die Neuenrader Jugendeinrichtung an der Niederheide entschieden, die unter anderem auch zur Pausengestaltung mit dazugehöriger Mensa für die Schüler der neuen Gemeinschaftsschule dient. „Hier werden Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kulturen durch Gabi Bildstein-Ulianowsky, ihrer Stellvertreterin Maria Ouroumis und dem Team für die Belange des Anderen sensibilisiert und somit wird Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Die Zukunftswerkstatt, Kochkurse oder auch Hilfe bei Hausaufgaben weisen eindeutig auf ein vielfältiges Angebot hin, das es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, ihre Freizeit sinnvoll zu verleben. Solche Einrichtungen kann man deshalb nur unterstützen", so Sebastian Holub, Vorsitzender der Jungen Union Neuenrade. Von der Spende soll die Spielesammlung des Jugendzentrums weiter ergänzt werden.
Freitag, den 30. Dezember 2011
Frauenunion spendet 300 Euro
Noch rechtzeitig vor Heiligen Abend überreichte die CDU Frauenunion Neuenrade an die Leiterin des „Wohnhauses für Menschen in sozialen Schwierigkeiten", im Amalie-Sieveking-Haus, Frau Traude Rittinghaus, € 300,00 aus dem Erlös des Trödelmarktes.

Am Heiligen Abend besuchen die Mitarbeiter des Amalie-Sieveking-Hauses sowie sieben Ehrenamtliche und Hans-Peter Osterkamp Familien, die unterhalb des Existenzminimums leben. Geld für Weihnachtsgeschenke ist dort Fehlanzeige, insbesondere die Kinder trifft das hart. Für diese werden spezielle Kindertüten mit Geschenken gepackt. Auch die 47 Mitbürger, die ohne Obdach sind, erhalten ein Geschenk. Das Geld aus dem Trödelmarkt ist also gut angelegt.
Ebenfalls freut sich das Neuenrader Kinderhaus über einen Geldbetrag in Höhe von € 150,00, auch der konnte noch vor Weihnachten überreicht werden.
Zum Bild: Frau Rittinghaus vom Amalie-Sieveking-Haus –vor gepackten Päckchen- freut sich über die Spende, die Renate Overhues von der CDU Frauen Union überreicht
Dienstag, den 27. Dezember 2011
Jörg Hellweg: "Mit Erschrecken FWG-Blatt gelesen"
WR - Neuenrade. Jörg Hellweg, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Neuenrade hat am Dienstag nachmittag „umgehend jegliches Engagement im Rahmen des Neuenrader Stadtmarketing" eingestellt. Er werde „für keinerlei Funktionen zur Verfügung stehen", schreibt Hellweg in einer Mail an die Verantwortlichen des Stadtmarketing, Ruth Echterhage, Christiane Frauendorf und Klaus Filter.
Der Christdemokrat kritisiert, wie die Freie Wählergemeinschaft Neuenrade in ihrem vorweihnachtlichen Flyer an die Neuenrader Haushalte mit dem Thema umgeht. Er schreibt: „Mit Erschrecken habe ich dem Werbeblättchen der FWG entnommen, das nun genau das passiert ist was nicht passieren sollte – eine politische Inanspruchnahme des Neuenrader Stadtmarketing welches angeblich durch die Initiative dieser Partei angelaufen ist. Hiermit offenbart sich nun das, was die meisten kritischen Beobachter der Entwicklung von Anfang an befürchtet haben – ich habe blauäugig gehofft, dass dieser Umstand nicht eintritt."
Auf Nachfrage weist Hellweg darauf hin, dass man sich darüber einig gewesen sei, dass das Stadtmarketing neutral sein müsse, frei von jeglicher politischer Einflussnahme und Verwendung. Das habe er, schreibt Hellweg, „in einer gemeinsamen Vorbesprechung am 14. Dezember noch einmal eindeutig ausgesprochen und hierzu die vollkommene Zustimmung aller Anwesenden festgestellt – zu dem Zeitpunkt war das Blättchen vermutlich schon gedruckt...."
„Missbräuchlich verwendet"
Der Ausschussvorsitzende erklärt, dass er sich nicht ehrenamtlich in eine Sache einbringen wolle, „welche vollkommen missbräuchlich zu Werbezwecken für eine politische Gruppierung verwendet wird".
Auf Nachfrage der WR sagte er, dass er auch Unbeteiligten Dritten den kritisierten Flyer gezeigt habe. Die hätten ihn in seiner Auffassung bestätigt.
Er sei in die Aktivitäten des neu gegründeten Stadtmarketingvereins eingebunden gewesen, sollte unter anderem Firmen für den Verein ansprechen. „Das werde ich jetzt nicht mehr tun", so Hellweg.
Uwe Tonscheidt
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